#51 mit Kabilan, Co-Founder tara GbR

Shownotes

Im Rahmen der Vorbereitung auf den "Diaspora Summit 2026 – Diaspora Beyond 2030" haben wir gemeinsam mit dem Podcast Diaspora Talk eine kleine Warm-Up Gesprächsreihe gestartet.

Die Idee dahinter war einfach: Noch vor dem Summit Räume für ehrliche Gespräche zu schaffen – über Diaspora, gesellschaftliche Verantwortung, politische Teilhabe, Social Entrepreneurship und die Frage, wie wir Zukunft gemeinsam gestalten können. Der Diaspora Summit versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung und politische Mitgestaltung zwischen Diaspora, Politik und Zivilgesellschaft.

Mit den Gesprächen wollten wir nicht nur Themen ankündigen, sondern Perspektiven sichtbar machen, Erfahrungen teilen und Menschen miteinander verbinden. Genau dafür steht auch Diaspora Talk: unterschiedlichen Stimmen aus der Diaspora Raum geben und neue gesellschaftliche Perspektiven eröffnen.

Unser Thema heute, in diesem Auftakt-Gespräch, lautet “Social Entrepreneurship: zwischen Selbstausbeutung und Hoffnung auf großen Erfolg”.

Ich freue mich heute, Kabilan Thavachelvan als Gast zu haben.

Kabilan ist in Deutschland aufgewachsen als Kind von Kriegsgeflüchteten aus Sri Lanka, geprägt von zwei Welten, zwei Denksystemen.

Schon früh wurde ihm vermittelt: Bildung ist der Schlüssel. Gleichzeitig hat er ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und Verantwortung, auch gegenüber der eigenen Diaspora. Diese Spannung hat ihn nicht losgelassen – sondern zu seinem Antrieb gemacht.

Er hat Nachhaltige Entwicklung studiert, sich früh in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert und ist co-Founder von tara, einer Social Plattform, die europäische Unternehmen mit Kunsthandwerker:innen im Globalen Süden verbindet – mit dem Ziel, faire Wertschöpfung, Empowerment und nachhaltige Strukturen zu schaffen.

In dieser Folge sprechen wir über die Grenzen klassischer Entwicklungszusammenarbeit, über Social Entrepreneurship als Brücke zwischen Wirkung und Wirtschaft – und darüber, welche Rolle die Diaspora dabei spielen kann.

Transkript anzeigen

00:00:17: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Diaspora Talk Podcast.

00:00:20: Wir zeigen Perspektiven aus der Diasporter Community, mein Name ist Rafael Sanchez Moreno und ich freue mich, dass ihr heute da seid!

00:00:28: Diesmal machen wir eine Kooperation mit dem Diasporer Summit, die Wormup Gespräche sind vorbereitet auf die Veranstaltung in Berlin Die laufen jetzt im März, diese nächste Woche und dann sind wir tatsächlich in Berlin vom Sechzehnten bis Achtzehnten.

00:00:46: Und das den jetzt hier als vorbereitendes Gespräch um dieses Thema an zu diszen oder die Themen anzudiszen, die für uns wichtig sind für Berlin, für den Diaspora Summit.

00:00:58: Unser Thema heute in diesem Auftaktgespräch lautet Social Entrepreneurship zwischen Selbstausbeutung und Hoffnung auf großen Erfolg!

00:01:07: Ich freue mich heute Kabilan Tawashelwan als Gast zu haben.

00:01:13: Und ich schalte jetzt kurz auf Kabilaan und mein Special Guest auch Shiva, den ich dazu spontan gewonnen habe heute mit mir das Gespräch zu führen.

00:01:23: da können wir tatsächlich weil wir es als Live-String machen uns ein bisschen das ganze Thema Moderation ein bisschen dann tatsächlich unterteilen damit wir die ganze Zeit mit Kabilanan sein können.

00:01:37: Ein paar Worte zu dir, Kabilan.

00:01:39: Kabilán ist in Deutschland aufgewachsen als Kind von Kriegsgeflüchteten aus Sri Lanka und er ist geprägt von seinen Welten – von zwei Denksystemen.

00:01:48: Schon früh wurde ihm vermittelt Bildung ist einem von den Schlüsseln fürs Leben.

00:01:54: Gleichzeitig hat er ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und Verantwortung entwickelt auch gegenüber der eigenen Jasperer.

00:02:02: Diese Spannung hatte ihn nicht losgelassen sondern zusammen im Antrieb gemacht.

00:02:07: Er hat nachhaltige Entwicklung studiert, sich früh in der Entwicklungszusammenarbeit engagiert und ist Co-Founder von TARA – einer Social Platform die europäische Unternehmen mit Kunsthahnwerkerinnen im Globalen Süden verbindet.

00:02:21: Mit dem Ziel, faire Wertschöpfung, Empowerment und nachhaltigen Strukturen zu schaffen.

00:02:28: Heute sprechen wir über die Grenzen klassischer Entwicklungs Zusammenarbeit, über Social Entrepreneurship als Brücke zwischen Wirkung und Wirtschaft, und darüber welche Rolle die Diaspora dabei spielen kann.

00:02:42: Herzlich willkommen Kabylan!

00:02:44: Hi, grüß dich Raphael, hi Shiva.

00:02:47: Danke für die Einladung.

00:02:49: Sehr gerne.

00:02:50: Guten Abend.

00:02:52: Wir sind auf LinkedIn, auf YouTube, auf Instagram.

00:02:58: Ich hoffe es funktioniert alles.

00:03:00: technisch werden wir jetzt auch alles schauen auf die Personen, die das gerade live angucken.

00:03:09: und ein Kommentar eine Frage, ein Gedanke zu diesem Thema, dass wir heute besprechen.

00:03:15: Habt bitte nicht die Frage für euch behalten stellte ich in den Chat In der Plattform mit mir grad unterwegs seid.

00:03:24: Wir freuen uns tatsächlich ein bisschen Nicht nur via drei zu sprechen sondern tatsächlich eure Gedanken Fragen oder Anregungen mit in das Gespräch einfließen zu lassen.

00:03:38: Kabilan, um einzusteigen also du bist einen von den wenigen die ich in meinem Podcast habe die nicht in der ersten Generation Jasper hier in Deutschland ist.

00:03:50: Die Mehrheit die ich interviewe sind tatsächlich ein bisschen ältere Personen oder sind tatsächlich in der ersten Generation.

00:03:59: Und du bist tatsächlich einer von den wenigen, die ich im Interviewen darf in der zweiten Generation quasi hier geboren und aufgewachsen.

00:04:11: Wir haben uns persönlich kennengelernt in dem letzten Diaspora Summit in dem du geholfen hast, das Positionspapier, dass wir dann im Anschluss vom Summit an der Spusten des Ministeriums auf das BMZ übergeben konnten.

00:04:26: Und da war damals für mich total präsent deine Energie deinen Willen irgendwas für diese Gesellschaft und die Welt nach vorne zu bringen etwas zu kreieren.

00:04:40: Und ich habe gesagt, jeden Tag möchte ich den Kabylern sprechen.

00:04:42: Deswegen freue ich mich umso mehr dass du hier heute da bist.

00:04:47: Wenn du zurückblickst auf deine Kindheit Ich hab das einleitend gesagt Du bist als Kind von Kriegsgeflüchteten die nach Deutschland gekommen sind.

00:04:58: Vielleicht erklärst du uns weil wir nicht alles wissen was im Zylanker passiert ist Warum sind deine Eltern tatsächlich in Deutschland gekommen?

00:05:05: Was heißt für einen Krieg?

00:05:07: und Danach würde mich tatsächlich interessieren, wie hast du in deiner Kindheit, in deinem Heranwachsen diese zwei Welten gespürt?

00:05:17: Diese deutsche neue Kultur die du erlebst und die Kultur von deinen Eltern.

00:05:23: Weil das wird glaube ich uns helfen zu verstehen warum du dich später in deine jetzigen Realität nicht so viel mit diesen Themen beschäftigst.

00:05:34: Ja danke für diese Frage.

00:05:35: noch mal Danke für diese Einladung heute hier zu sein.

00:05:39: auf seine Frage bezüglich, wie ich diese zwei Kulturen aufgenommen habe in meiner Kindheit und bis heute mittrage zum Kontext.

00:05:48: Also meine Eltern sind aus Sri Lanka.

00:05:50: Ich bin hier in Deutschland in Düsseldorf geboren wo ich auch jetzt gerade hier bin tatsächlich grad bei meinen Eltern zu Besuch.

00:05:58: Und ja sie sind aus einem Bürgerkrieg geflohen der Ja, im Grunde genommen ein ethnisch motivierter Krieg gewesen ist in Sri Lanka.

00:06:11: Meine Eltern gehörten zu der Minderheit in Sri Lanker an den Tamilinnen und Tamilen Und sie sind in den frühen Achtziger und Neunzig- neunziger Jahren dann mit einem großen Schwung Mit vielen weiteren Tamilinen und Tamielen nach Deutschland gekommen Haben sich dann in der Zeit bisschen was aufgebaut aber gleichzeitig gab es halt auch schwieriger Regularien bezüglich des Asylgesetzes.

00:06:38: Es gab wenig Möglichkeiten, sich zu integrieren.

00:06:40: Man hatte wenig Möglichkeiten auch Arbeit zu finden und diese verschiedenen Rahmenbedingungen die es in den Achtziger-Ninzentiger gab hat dazu geführt dass meine Eltern sich in ihrer kleinen Blase mit Weitere und Familien aufgehalten haben Was natürlich nicht förderlich war, um die Möglichkeiten und Forsten, die es in Deutschland gibt auch wahrzunehmen.

00:07:04: Weil es halt entsprechend keine Anreize gab beziehungsweise auch nicht mal die Möglichkeit gab diese Chancen wahr zu nehmen was dann wäre darum geführt hat dass meine Eltern ein eingeschränktes Bild von Deutschland hatten leider Und dadurch das sie halber auch sehr jung waren wenig davon mitnehmen konnten, was sie ins Rilanka gelernt haben.

00:07:25: Sie kannten sozusagen nur die Kindheit aus Rilanker und haben dann in Deutschland in einem ganz anderen System versucht irgendwie klarzukommen und konnten sich relativ wenig informieren weil es halt natürlich die Sprachparie gab.

00:07:38: ich bin dann halt in den späten Neunzigern geboren konnte entsprechend der ersten drei bis vier Jahre auch nicht die Sprache sprechen.

00:07:46: also ich konnte kein Deutsch und habe erst mit vier gelernt, Deutsch zu sprechen als ich dann auch im Kindergarten war.

00:07:54: Und teilweise lässt sich das bis heute noch anmerken dass ich einfach gewisse Redewendungen oder so gar nicht verstehe oder nicht mithreden kann oder weiß ich nicht vieles aus dem familischen dann auch herleiten muss.

00:08:13: Tatsächlich war die Diasburg aber sehr organisiert, sehr vorbildlich aus meiner Sicht auch.

00:08:18: Da sie sich in den Neunzigern halt auch eine Art Schulsysteme in Europa aufgebaut hat das standardisiert sowohl in Deutschland als auch anderen europäischen Ländern und Kanada aufgebohrt worden ist und dazu beigetragen hat dass wir im Schulsystem von der ersten bis zur zwölften Tamini lernen durften.

00:08:36: Das war alles auch ehrenamtlich organisiert unseren Eltern so gesehen und das war meine erste Erfahrung auch, sag ich mal mit der Tarmischendiaspora.

00:08:47: Ich bin tatsächlich in Düsseldorf aufgewachsen.

00:08:49: da gab es zu meiner Zeit nicht so viele Kontakt zu tamilischen Menschen komischerweise obwohl es sehr viele gab.

00:08:58: ich bin ganz klassisch auf einer deutschen Schule gegangen und hab meinen Gymnasium dann auch abgeschlossen.

00:09:04: Und erst als ich dann wirklich zur Tamischen Schule ging, habe ich gemerkt, oh da gibt es viele Differenzen, viele Voreingenommenheiten aber auch viele Denkmuster die vielleicht in der deutschen Schule gar nicht so geprägt werden.

00:09:20: Hast du ein konkretes Beispiel von einem zu einem Denkmusta?

00:09:28: Was ich von Kindheit immer mitbekommen habe ist halt die Perspektive Konstrukten zu denken.

00:09:35: Also immer sozusagen an das große Ganze was wichtig ist, man hat sich selber nie als etwas Wichtiges empfunden sondern Teil des Ganzen entweder aus einer Familienperspektive oder auch von der Dorfperspektiven oder sogar vor einer politischen Landesperspektiv.

00:09:54: also man ist immer ein Teil vom System und Die Rolle darin besteht halt, dieses System entweder aufrecht zu erhalten oder an einem Punkt zu bringen das es aus der eigenen Sicht halt auch so etwas positiven bringt.

00:10:09: Also entweder in einer Familie ist es dann halt zu schauen ja wie geht es der Familie welche Herausforderungen hat das und wie kann ich mich einbringen damit es halt vorankommen kann?

00:10:21: Oder die aktuellen Herausforderungen aufwürgen können.

00:10:23: Das war natürlich in meiner Kindheit so, dass wir einen schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind.

00:10:28: Und dann waren die wichtigste Perspektive, die wir als Kinder aufnehmen konnten, wie können wir hier in Deutschland so aufwachsen?

00:10:35: Dass wir zur sozialen Aufstieg beitragen können von der Familie und das war eine Perspektiv, die aus einer sozialen Sicht geprägt war aber gleichzeitig auch aus einer kulturellen Sicht.

00:10:46: Ja, in der Tamischen Kultur sehr häufig so eine Art kollektivistischer Blick auf die Welt geworfen wird.

00:10:54: Heißt du bist Teil eines größeren Systems und du bringst dich so ein dass es halt dem Kollektiv weiterbringt.

00:11:01: Und in der Schule, in einer deutschen Schule habe ich das halt auch von Freunden mitbekommen Die Art und Weise, wie die Eltern mit den Kindern umgehen.

00:11:10: Das war das Zentrum des Geschehens.

00:11:12: Sie wurden gefördert.

00:11:14: es ging darum dass sich das Kind selbst entfalten kann für sich selbst auch einstehen kann.

00:11:20: also ich sehe auf viele positive Dinge an der Sache.

00:11:24: ja in der deutschen oder westlichen Welt gepraised wurde auf neudeutsch gesagt Also dem klassischen individualistischem Blick Und ich habe in meiner Kindheit aber auch in der Jugend immer wieder erfahren, wie das so aufeinander geklafft hat.

00:11:39: Weil einerseits muss

00:11:41: sich...

00:11:43: Mit mir persönlich?

00:11:44: Aber auch mit der Art und Weise, die andere auf ihre Jugend geschaut haben, aber auch vielleicht auf der Art oder Weise, wie sie Karriere machen wollen.

00:11:57: Und wie bist du damit umgegangen?

00:11:58: Du hast es im Prinzip weil du in beiden Systemen aufgewacht aufgewachsen bist, hast du es im Prinzip für dich als normal empfunden oder hast du bei dir in deinem Körper irgendwie gespürt?

00:12:10: Da gibt's eine innere Reibung die du zu lösen möchtest.

00:12:17: Also meine persönliche Sturm- und Drangphase im Leben war so, als ich sechzehn-sehnt wurde, also die Pubertät wo man dann merkt, fängt man an Sachen zu hinterfragen.

00:12:28: Wieso ist man anders oder denkt man anders?

00:12:30: Wieso wird man auch vielleicht anders behandelt?

00:12:34: und all diese Gedanken tun dazu bei, dass ich erst mal dieses System was von meinen Eltern auf irgendwie mitgegeben wurde also dieser Blick auf das Kollektiv sich selber eher in Hintergrund zu sehen und er als Teil zu sehen Das hat mich an einem gewissen Punkt gestört.

00:12:55: Und aus so einer ... ja, sozusagen aus so ner Protestbewegung habe ich mich dann irgendwann mal zu jemanden entwickelt der einfach nur noch auf sich selbst geachtet hat was auch wichtig war in der Zeit weil ich dann auch sehen konnte was mir eigentlich wichtig ist und In der Phase wo ich dann gesehen habe okay Was will ich denn eigentlich machen nach der Schule?

00:13:14: Und was könnte für mich persönlich etwas sein wo ich Ja zwar einen sozialen Aufstieg hinterherstreben kann, aber trotzdem für mich auch interessant bleibt und nicht nur irgendwie in Anführungsstrichen das Geld deswegen mache.

00:13:32: Habe ich tatsächlich gemerkt okay so sehr individualist bin ich dann doch nicht oder so sehr nur auf mich gucke ich dann noch nicht.

00:13:39: Irgendwie sind meine Interessen damit verbunden dass mehrere Leute mitgenommen werden Und dieses mehrere Leute mitgenommen werden, hat sich dann im Studium und jetzt in meiner heutigen Arbeit wirkt sich bis heute noch aus.

00:13:57: Um das tatsächlich so zeitlich ein bisschen besser zu verstehen ist etwas, was während dem Studium sich entwickelt hat oder ist es etwas also quasi vor dem Studiums für dich als Weg nach vorne festgelegt hast?

00:14:14: Das ist eigentlich eine ganz spannende Story.

00:14:16: Ich wollte eigentlich in der Schulzeit, bevor ich mein Abi gemacht habe, immer Psychologie studieren, weil mich das Thema Psychologie sehr betroffen hat, irgendwie auch selbst betroffen, weil ich mich hier sehr viele Gedanken gemacht habe wieso es mir so und so geht.

00:14:34: wie andere Leute anders denken fand das Thema Psychologie einfach sehr spannend, weil ich dann auch gemerkt habe wie meine Eltern mit Problemen umgehen.

00:14:43: Wie ihre Kriegstrauma teilweise bis heute noch dazu beitragen, wie sie handeln und denken und welche Ängste damit auch mit einher gehen.

00:14:52: Bis ich dann halt gemerkt haben ja gut für mich reicht es nicht.

00:14:57: Also mein Schnitt wird nicht reichen für einen Psychologiestudium.

00:15:01: Und eines Tages hatten wir im Englisch LKR dann Film gesehen Der nennt sich Al Gore, eine unangenehme Wahrheit.

00:15:09: Ich glaube der wurde seit Jahrzehnten gedreht.

00:15:12: Es ist ein Politiker der damals gegen Deutschland wie Bush angetreten ist und wegen den Wahlregelungen die es eigentlich gibt hat er dann tatsächlich verloren obwohl er absolut mehr Stimmen hatte.

00:15:23: da gibt's ja diese Wahlmänner Systeme.

00:15:27: Der hatte dann leider verloren.

00:15:31: Er hat eine interessante Dokumentation über das Thema Klimawandel gedreht und sein Ziel war es, alle zehn Jahre diesen Film neu zu verfüllen mit einem Update.

00:15:41: Und da habe ich das erste Mal übers Thema Klimaschutz und Klimawandel und soziale Ungerechtigkeit gehört so als Konzept.

00:15:48: Das war für mich davor nie so ein Thema.

00:15:53: Das hat bei mir auch gedacht, wie spannend wäre es denn eigentlich wenn ich meine individuelle Arbeitskraft oder ja meine Stärken dafür nutzen kann perspektivisch genau diesen Problem entgegenzuwirken.

00:16:06: Also sage ich mal diese Karrierefahrt anzustreben also etwas sehr ja ich sag mal individualistisches.

00:16:13: Ich will sozusagen in der Karrieren voran streben aber gleichzeitig etwas machen was die Gemeinschaft dient.

00:16:19: und das war für mich so der erste Ja, lebensverändernde Blick auf mein Leben und welche Rolle ich im Leben auch annehmen kann.

00:16:29: Und zwar dieser Mischung zwischen Karriertrieb, Antrieb- und Gemeinwohlorientierung.

00:16:37: Ich hätte eine kurze Frage, weil du Psychologie gesagt hast.

00:16:44: Kommt es nicht dieses Gefühl, dass du willst das wieder machen?

00:16:50: Das kannst du auch hier nutzen in deinem, was du gerade machst.

00:16:54: Das geht auch alle so emotionale ansprechenden Psychologie irgendwie anwenden.

00:17:00: Da fehlt dir das nicht und denkst du nicht?

00:17:02: Das hätte ich doch irgendwie gewartet und gemacht weil in Deutschland gibt es auch diese Möglichkeit dass wenn du warte Semester hast dann kannst du nochmal das machen.

00:17:14: Um ehrlich zu sein, war das für mich damals dann ein Zielkonflikt.

00:17:18: Ich mache Wartesemester und studiere dann Psychologie weil es natürlich eine Kluft gegeben hätte in der ich etwas hätte machen müssen was nicht mit dem Studium zu tun hat.

00:17:29: Und das wäre aus dieser Perspektive, du machst Schule und dann studierst du.

00:17:32: Und dann gehst du irgendwann mal arbeiten hat sich so ein bisschen geklafft.

00:17:36: Wenn man nicht das Privileg hatte, einen sozialen Aufhängnis zu haben wo auch der Druck nicht verspürt wird.

00:17:42: Du musst an einem frühen Punkt dich selber und perspektivisch die Familie sozusagen mittragen.

00:17:50: Wenn dieser Druck nicht da gewesen wäre, dann wäre das eine wahrscheinlichere Option gewesen.

00:17:55: Aber ich würde sagen, dadurch dass mich das Thema Psychologie persönlich auch interessiert, würde ich zwar nicht sagen, dass ich viel davon weiß.

00:18:05: Das jetzt nicht.

00:18:05: Das würde ich mir jetzt nicht anworten aber mir hilft es zumindest im Alltag gerade – wir werden später noch darüber sprechen – mit verschiedenen Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen in einem geschäftlichen Kontext miteinander zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen.

00:18:22: Ich glaube, da gehören gerade sehr viel der Partie aber auch Kontextprodukte sein und interkulturelle Kompetenz dazu.

00:18:33: Und in dieser Gemeinwohlorientierung die du jetzt im Prinzip für dich dann in dieser Mischung entwickelt hast ist natürlich in Deutschland die Entwicklung zusammenarbeitet wird kein Weg vorbei.

00:18:43: Da sind wir alle aktiv in dem Unfeld.

00:18:49: Was fandest du dort cool?

00:18:51: Wo warst du mit dieser deutschen Entwicklungszusammenarbeit kritisch in deiner persönlichen Haltung?

00:19:01: Ich habe das Glück, dass ich in jungen Jahren – ich glaube da war ich zwanzig oder neunzehn – eine Diaspora-Entwicklungsoganisation eingestiegen bin.

00:19:13: Die nennt sich Come-Dirt Deutschland EV.

00:19:16: Die wurde hier in Deutschland von der zweiten Generation der Tamischen Diaspora gegründet, mit dem Ziel Diasbora stärken und wissen aber auch Perspektiven der zweiten generation ins Rilanka.

00:19:32: In Deutschland meine ich zu nutzen um ja zielorientiertere und nachhaltigere Entwicklungszusammenarbeit zu betreiben.

00:19:43: Deswegen kannte ich die konventionelle Entwicklungs- zusammenarbeit nur aus dritter Perspektive, habe aber auch mit Menschen gesprochen, die halt bei größeren Entwicklungsorganisationen sind, die konventionell arbeiten.

00:19:58: Und deswegen war für mich der Einblick in die Entwicklungs Zusammenarbeit ein sehr positiver Aus meiner Sicht aber auch sehr effektiv, weil es zum einen deutlich mehr Augenhöhe gegeben hat in der Zusammenarbeit mit den Betrieben oder auch Organisationen vor Ort.

00:20:20: Ich sage eher auf Augenhöher, weil aus meiner Sicht Augenhöhen oder also absolute Augenhöhere leider nie geschaffen werden kann.

00:20:30: Wenn wir davon reden, Augenhöhr zu schaffen dann ist das nur ein Verhältnis und niemals irgendwie eine wirkliche Ebene, weil sonst würde man Strukturen ignorieren, die eigentlich genau dazu beitragen.

00:20:48: Und ich finde es schön dass der Schiefer heute da ist, weil das ist etwas so... Ich immer gerne den Schiever provoziere.

00:20:54: Ich habe den Slogan, den hatte ich tatsächlich von einem Podcast gehört.

00:21:00: Wir tanzen der Tanz der Geldgeber.

00:21:03: Der Schieger sagt nein nicht!

00:21:05: Aber es gibt ganz viele in der Entwicklung Zusammenarbeit und ich finde das gerade was so gesagt sehr spannend.

00:21:12: Wir schaffen ein Verhältnis, aber wir schaffen keine reale Augenhöhe.

00:21:18: Und da müssen wir uns tatsächlich bewusst sein um zu gucken wie können wir das dann adressieren?

00:21:25: Damit wir uns positionieren können.

00:21:29: Diese Wahrnehmung, also dieses sich damit auseinandersetzen und wahrzunehmen.

00:21:35: Da halten wir einen Punkt in den wir tatsächlich reintrielen müssten um tatsächlich die Effektivität noch einmal... Ups!

00:21:43: Wir haben mal ein Schieber verloren.

00:21:46: Hoffentlich kommt er wieder.

00:21:48: Der hat sich selbst ausgeschaltet.

00:21:52: Schiebert du schreist mir kurz in dem Chat wenn du wieder rein möchtest oder gibst mir ein Signal?

00:22:00: Ja, er möchte wieder zurück.

00:22:01: Ich holte ihn wieder zurück und hoffe es klappt.

00:22:04: So!

00:22:05: Super!

00:22:06: Ich fahre hier kurzzeitig weg.

00:22:08: Weiß ich nicht.

00:22:09: Die Technik ist sehr hoch.

00:22:09: Alles

00:22:09: gut bis wieder zurück... Und tatsächlich diese Effektivität zu schaffen.

00:22:14: Das finde ich tatsächlich wichtig.

00:22:15: Und ich glaube das ist im Prinzip.

00:22:17: und dann würden wir im Prinzip an das Thema wie kriegen wir mehr Augenhöhe?

00:22:22: Und dann ist die Frage an dich durch Social Entrepreneurship oder wie ist dein Weg dort hingegangen?

00:22:32: Wichtig ist Stichwort Social Entrepreneurship.

00:22:36: Das Thema hat mich deswegen also aus zwei verschiedenen Gründen tangiert, einerseits weil ich aus eigener Erfahrung sagen kann dass vielleicht könnt ihr das auch teilen, dass Projektarbeiten im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit immer davon abhängig war ob du als Organisationsleiter oder Projektleitung auch die entsprechenden Ressourcen sicherstellen kannst.

00:23:01: Und man kann es entweder hundert Prozent sicherstellen, wenn das halt schon da ist und dann kannst du sagen okay ich habe jetzt ein Runway von zwei Jahren oder Zeit X oder du musst sozusagen immer wieder hoffen dass es entsprechende Geldgeber geben wird, die das Projekt weiter tragen können.

00:23:22: Und in der Logik hat mich das immer so ein bisschen gestört, dass nie wirklich Planungssicherheit da war.

00:23:33: Also die Kritik aus der konventionellen oder an die konventionelle Entwicklungszusammenarbeit ist ja neben der handwerklichen Kritik wie das wirklich umgesetzt worden ist.

00:23:44: Diejenige, dass Projektgelder relativ einfach auch mal gekattet werden können.

00:23:49: also Beispiel USA, Trump wurde gewählt.

00:23:53: USA wurde komplett zusammengekürzt was dazu beigetragen hat das einfach nicht nur die Projekte nicht mehr liefen sondern ein enormer Vertrauensverlust in der Entwicklungszusammenarbeit stattfand.

00:24:07: also neben den postkolonialen Auswirkungen oder bis heute tragenden vertrauten Skeps zwischen dem globalen Süden aber auch den globalen Norden ... ist halt auch das Thema, ... ... baue ich es ein Projekt auf nur weil ich dafür Geld habe oder ... ... kann ich sozusagen darüber hinaus irgendwie noch ... ... das Projekt so denken dass es halt auch unabhängig des Projekts.

00:24:31: Also das Projekt Volumen soll das Projekt Geldes ... ... weitergetragen werden können und damit aber auch der Impact... ...und dann langfristig ja auch das Vertrauen.

00:24:38: Ich glaube Vertrauensaufbau war für mich persönlich eines der wichtigsten Sachen um ... ... auf das Thema Social Entrepreneurship zu kommen, weil ich hatte mich in ... Zeit noch teilweise hilflos gefühlt aus der Situation des Projektleiters, dem die Mittel nicht zur Verfügung standen oder auch dadurch dass das auch ein Ehrendamt war.

00:25:01: Dass ich meine Mittel also meine Zeit auch mich entsprechend einsetzen konnte um den Projekten gerecht zu werden.

00:25:08: und ja

00:25:11: Was würde mich persönlich interessieren, dass das als jetzt Interpreneurship als du gestartet hast?

00:25:19: Gibt es doch da auch viele Möglichkeiten oder ist das nur für die Leute, die hier geboren sind und aufgewachsen sind.

00:25:30: Nur für diese Zielgruppe oder könntest du auch da irgendwie die Mittel abrufen, Forderungen bekommen oder wie war?

00:25:37: das Interessiert mich, weil es wird sehr wahrscheinlich viele Diaspora auch sein, die wollen das

00:25:44: machen.

00:25:45: Aber haben keine Mut, denken Sie diese Risiko und daher vielleicht ganz kurz dazu erzählen ob du das auch hattest?

00:25:58: Also zum Kontext, ich hatte vor zweieinhalb Jahren im Master Social Entrepreneurship studiert.

00:26:05: Das war ein sehr praxisorientierter Studiengang in dem es darum ging unter anderem innerhalb des Studiums ein soziales Unternehmen zu entwickeln und mit dem Ziel, dass es nicht in der Schublade landet sondern danach weitergetragen wird.

00:26:22: Heißt ich hatte innerhalb des Studiums schon die Möglichkeit ein Netzwerk aufzubauen beziehungsweise auch auszubauen.

00:26:28: Ich habe in Sri Lanka angefangen wir können später darüber sprechen worum's da wirklich geht und konnte sozusagen diesen zwei Jahren mein Studium dafür nutzen einen Unternehmen aufzubauern das genau diesem Impact Logiken nachgeht um halt Geschäftsmodell aufzubauen, dass sich von selbst tragen kann.

00:26:49: Und das Thema Social Entrepreneurship wurde sowohl vom BMFTR als auch vom Bundesministerium für Wirtschaft aktuell aber auch seit zwei drei Jahren gefördert.

00:27:10: Es gibt viele Fördergelder die genau das Thema Social Anti-Beneuship adressieren.

00:27:16: Und ich bin natürlich zum Glück in der Zeit reingekommen, wo dieses Thema halt auch staatlich gefördert war und das hatte mir die Möglichkeit gegeben mit der Idee, mit dem Geschäftsmodell was wir in dem Studium erarbeitet haben auf eine erste Förderung zu blicken.

00:27:35: Das hat uns am Ende ermöglicht auch das zu machen, was wir heute machen.

00:27:41: Ich finde es auch immer spannend, wie viel tatsächlich ein deutsches Phänomen das tatsächlich ist und wieviel vielleicht wir uns selbst in Wege stehen.

00:27:55: Also du bist ja geboren, deine Eltern kommen aber aus Ziellanka, wir Raphael Schiewa kommen aus dem Globalen Süden.

00:28:05: dort wird jeden Tag gegründet.

00:28:07: Dort wird jeden tag Unternehmertum gelebt als Überlebensstrategie, weil sonst gibt es kein Geld zum Essen, zum Trinken, zum Überleben und zum Kinder in die Schule schicken.

00:28:17: Und dann sind wir in einer deutschen Gesellschaft – ich weiß nicht ob Europa aber definitiv deutsche Gesellschaft – die eher risikoverse ist.

00:28:28: Die uns sagt da gibt es die große Player, es gibt die Sicherheit, ein soziales System und uns im Prinzip hindert tatsächlich uns zu entfalten.

00:28:41: Ich habe das Unternehmen zum ersten Mal gegründet, ich habe fünf Jahre das Unternehmen gehabt.

00:28:46: Ich habe ein Krisingerfahrung gemacht.

00:28:48: Ja, ich hab Geld verloren aber im Verhältnis zu dem was ich gelernt habe ist es viel mehr wert und ich glaube wir verlieren oder lernen nicht also wer da verlieren wird sondern wir lernen uns nicht mutig mit unseren sozialen Ideen unsere mit unseren Perspektiven, so wie du das auch sagst.

00:29:12: Kabilang nicht?

00:29:13: Du hast jetzt dich mehrmals wiederholt!

00:29:15: Wie wichtig das ist diesen Perspektivwechsel diese andere Perspektive zu berücksichtigen sich in der anderen Kultur hineinzuversetzen um auch die ganze postkolonialisches Verhalten nicht eins zu eins übernehmen sondern tatsächlich zu gucken.

00:29:34: was braucht man gegenüber?

00:29:36: und so wie gesagt es durch dieses Thema macht ist Geld und Geld ist Macht, kann ein Präsident von jetzt auf nachher zig Milliarden Unterstützungmöglichkeiten auf Eis legen.

00:29:51: Und wir stellen alle plötzlich ins Schockstarre.

00:29:53: und was machen wir jetzt mit der Welt?

00:29:55: Ja, einmal hochkrempeln und los geht's!

00:29:59: Aber das ist tatsächlich so einen riesigen Schritt.

00:30:01: ich weiß nicht ob es tatsächlich mich würde interessieren, was eure Meinung dazu ist.

00:30:05: also ein Take ist es eher so ein deutsches Thema, dass wir in der Entwicklungspolitik uns ein bisschen gewohnt haben.

00:30:14: Da Fördergeld, Projektförderung und danach suche ich mir das nächste und fällt uns den Mut neue Sachen zu implementieren unabhängig von dem... krass, schwer das ganze sein kann.

00:30:29: Wir kommen auch auf deine ganzen schwierigen Erfahrungen mit diesen ganzen Social Interpreter.

00:30:36: Von der Meinheit von grundsätzliches Ausprobieren von Sachen.

00:30:43: Ich glaube es anfängt?

00:30:45: Nein ich glaube da bin ich ein bisschen kontrovers denke ich.

00:30:52: also erst einmal diese Thema

00:30:54: Mut

00:30:55: ist in Deutschland sehr auf niedrigste Ebene sagt zu jedes mal, also es gibt so viele Versicherungen in Deutschland das gibt's nirgendswo.

00:31:04: Warum?

00:31:04: Weil die Leute Angst haben und die Versicherung nimmt diese Angst weg und das kannst du mit Geld dann

00:31:11: machen.

00:31:13: Und da hier sieht man auch jetzt vielleicht ist es auch das eine wichtige Punkt, überall Sag ich mal, es tut mir leid dass sich diese Wort jetzt nutze also von Bio-Deutsch geführte Organisation oder Institution jetzt langsam weniger wird.

00:31:35: Aber gleichzeitig sieht man das die, die von Migrantinnen geführten Organisationen oder eine Geschäft geht irgendwie aufwärts ja?

00:31:46: Die machen eine Kette nach anderen auf überall Und ich glaube, dass das liegt an diesem Mut und Risikobereitschaft.

00:31:58: Es ist nicht nur Vordergelde, viele Startups die beginnen mit Vordergeld überleben auch nicht nach Vordergelt aus sind sie auch aus.

00:32:09: aber das ist so ein Thema das man dran bleiben muss.

00:32:14: diese Konsistenz sage ich mal.

00:32:17: Das ist meine Meinung, aber du bist eher Interpreter und du weißt also wie schwierig das ist da hier, wo wir gerne von dir hören.

00:32:27: Klar total!

00:32:28: Also ich habe jetzt kürzlich noch einen Beitrag aus dem WDR gehört, wo genau dieses Thema beleuchtet worden ist warum Entrepreneurship oder Social Entrepreneurships gerade von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland hervorangetrieben wird.

00:32:42: Da gibt es tatsächlich Zahlen zu, die das unterstützen.

00:32:48: Da teile ich auch vieles mit.

00:32:49: Also da war unter anderem eine Perspektive, die dass die riesige Bereitschaft unter Menschen mit Migrationshintergrund systembedingt einfach höher ist als Menschen, die vielleicht ja seit Generationen schon in Deutschland eben sich vielleicht im Mittelstand schon angesiedelt haben und gegebenfalls wenige Herausforderungen hatten in Deutschland Fuß zu fassen oder gar keine vielleicht Und ich sehe auch viele Parallelen dazu, weil in meiner Kindheit war es auch sehr häufig so.

00:33:22: Das ist wenn ich gewisse Schritte nicht gewagt wäre, nicht in neue Kreise eingetreten wäre die mir heute geholfen hätten.

00:33:31: Wenn ich bestimmte Leute nicht angesprochen habe... die für mich sehr autoritär waren, aber trotzdem wichtig irgendwie für meinen persönlichen Vortritt.

00:33:41: Die auch immer anzusprechen, obwohl ich vielleicht noch kein gutes Deutsch sprechen konnte also sei mal im Alltag Risiken ausgesetzt werden sein und die trotzdem einzugehen das trägt natürlich ein und das träg zu einer gewissen Fähigkeit bei Auch in unsicherem Situation oder ungewissenen Situationen trotzdem sich selbst zu navigieren und mal Haltung zu zeigen.

00:34:08: Natürlich sind das Herausforderungen, die ich niemanden wünsche... Aber auszublenden sind sie trotzdem am Ende nicht.

00:34:15: Die Fähigkeiten, die daraus entstehen und diese Fähigkeiten sind natürlich hervorragend wenn man ein Unternehmen gründen will wo es halt auch viele Unsicherheiten gibt.

00:34:24: Wo du Entscheidungen treffen musst obwohl du nicht alle Informationen vor dir hast wo du wenig Ressourcen hast und trotzdem weiter machst ohne dich davon beeinflussen zu lassen da gibt es viele Parallelen so wie man noch aufgewachsen ist Und ich glaube, das ist vielleicht eine Perspektive die man einnehmen kann um nachzuvollziehen wie so Unternehmertum oder Social Entrepreneurship gerade auch von Menschen mit Migrationskohintergrund vorangetrieben werden.

00:34:52: Wie lässt du das und dann kommen wir tatsächlich zu deinem aktuellen Unternehmen?

00:34:59: Wie lässt du das dort einfließen?

00:35:01: Vielleicht erzählt so kurz, was da macht.

00:35:05: Welches Problem versucht jetzt aktuell zu lösen und wie du diese Perspektive dort einfliessen lassen kannst?

00:35:14: Ja ich bin mit Gründer von Tara einer BtoB Marktplatz der im Grunde genommen dafür gedacht ist Kunstanwerksbetriebe aus den globalen Süden mit deutschen Märkten zu verbinden.

00:35:28: Und die Idee kam daher, als ich sowohl selber früher in Sri Lanka war aber halt auch aus verschiedenen Berichten gelesen habe.

00:35:39: Dass unter anderem der Kunsthandwerkssektor oder zweitgrößte Arbeitsmarkt im globalen Süden ist, aber gleichzeitig sehr von Präkarität betroffen ist.

00:35:48: Also es waren Unternehmen vor Ort extrem schöne hochwertige Produkte herstellen konnten, die man sich halt im Interior oder halt auch als Fashion Design tragen kann.

00:36:02: Aber strukturelle Barrieren dazu beigetragen haben dass die Menschen mit den Produkten nicht entsprechendes Geld verdienen konnten.

00:36:10: und das hat mich persönlich sehr betroffen weil ja einfach diese Vorstellung dass dieses Unternehmen wenn es in Deutschland wäre viel erfolgreicher wäre als wenn es nach wie vor auf der Seitenstraße ins Rilanker ist.

00:36:26: Die Vorstellung hat mich so gestört, dass ich mir dachte da muss es doch etwas geben das genau diese Brücke herstellt.

00:36:33: und das war die Grundlage oder der Grundbaustein für Tara.

00:36:39: Und meine persönliche Perspektive auf das Unternehmen War zum einen, dass wir halt Potenziale auch in Deutschland ermöglichen wollten über digitale Innovation und diese Kombination zwischen traditionellem Kunstandwerk und digitaler Transformation.

00:37:02: Das fand ich etwas spannendes, was... zuvor nicht so viel berücksichtigt wurde, wenn wir über Hightech oder Digitalisierung sprechen.

00:37:10: Heutzutage vor allem reden wir über Fintech-Startups oder KI-getriebene sonst was.

00:37:16: aber wir denken nie daran wie kann man Digitalisierung nutzen um potenzialen Kunsthandwerke oder im globalen Süden ja zu ermöglichen.

00:37:28: und das war die erste Perspektive, die ich aus dieser Social Entrepreneurship brille

00:37:34: Eingenommen ab.

00:37:35: Ja, seit dem zweiten Jahr habe ich es richtig verstanden nach der Gründung.

00:37:40: Richtig!

00:37:42: Vielleicht ist noch zu früh um das Thema Nachhaltigkeit anzusprechen aber vielleicht kannst du erklären wie habt ihr das Thema

00:38:06: Circular growth, wenn man so sagen will.

00:38:09: Also es dreht sich alles um das Thema wie kann ich zirkuläre Herstellungsmethoden?

00:38:14: Wie Kunsthandwerk so fördern dass es halt auf den europäischen Markt wettbewerbsfähig ist?

00:38:21: also das Grundproblem war immer das Kunsthand Werk oder auch nachhaltig hergestellte Produkte sehr nicht wirklich wett bewerbsfähig waren mit im Vergleich zu industriell gefertigten Produkten.

00:38:33: Das liegt unter anderem daran, dass es entlang der Wertschaffungskette sehr viele ineffizienten gibt und auch Zwischenhändlerstrukturen die halt nicht ermöglichen das man das Produkt günstiger anbieten kann.

00:38:47: Und unser Thema war vor allem durch Digitalisierung den Zugang zu diesen nachhaltig hergestellten Produkten zu erleichtern und Webbewerbsfähigkeit zu schaffen.

00:38:59: Dadurch, dass wir im globalen Süden Marktzugang gewähren war unser Top-Eins Impact Potenzial, was wir bei TARA gesehen haben, halt einen sehr großen Arbeitssektor zu stärken.

00:39:14: Aber gleichzeitig weil Kunzernberg vor allem Frauen dominiert ist auch ja faire Arbeitsmöglichkeiten vor allem für Frauen noch zu schaffen im globalen Süden.

00:39:25: Das waren so die zwei wichtigsten Ideen

00:39:27: und sind es quasi eure Eintrittskriterien.

00:39:31: Und bei euch in der Plattform zu sein, unterstützt ihr die lokale Handwerker?

00:39:38: Wie kooperiert ihr mit ihnen?

00:39:42: Wir bauen aktuell ein Onboarding-System auf Non-Profit-Organisationen, die nennt sich Nest.

00:39:52: Das ist die größte Zertifizierungsorganisation für Kunsthandwerk, die auch seit über zwanzig Jahren angeht und mit denen zusammen wollen wir es... Also erarbeiten wir gerade ein Modell wie wir Kunsthandwerksbetriebe, die aber zum Teil auch sehr professionell unterwegs sind auf unserer Plattform und Boden können und damit aber auch Import-Ready machen können.

00:40:15: Weil Deutschland ist ein Land, da hast du Schieberfreund schon bisschen was zu gesagt dem Sicherheit sehr viel wert ist.

00:40:23: Und auch wenn es um Importe geht Es ist wichtig dass man viele Dokumentationen betreibt und auch darauf achtet das die Produkte entsprechend markiert sind.

00:40:33: Wenn es etwas gibt und diese Sachen die bieten wir den Betrieben auch an.

00:40:44: Ich versuchte es gerade, mich das vorzustellen auf unsere Zugehörigen zu hören.

00:40:50: Vielleicht spielen wir kurz das Beispiel?

00:40:52: Ich bin quasi im Büro und mache in den anderen richtig wunderschöne Alpaka-Kleidung.

00:41:02: Und ich denke durch den Algorithmus auf euch gestoßen!

00:41:09: wahrscheinlich oder über eine Messekontakt, oder irgendwas.

00:41:12: Oder über einen Ansprechpartner und der Schieber ist in Deutschland und hat sein Klamottenladen?

00:41:19: Und irgendwie wie kommen wir dann in Kontakt mit einer Plattform?

00:41:24: also Wir haben den Fokus aktuell darauf dass wir viele Betriebe auch persönlich ansprechen beziehungsweise halt auch kontaktieren über Messen usw.

00:41:35: Was wir am Ende machen digitales Profil von dir zu erstellen, mit deinen Kunstanwerkskapazitäten und den Produkten die du bislang auch produziert hast.

00:41:45: Und mögliche Kollaborationsmöglichkeiten also ob du bereit bist noch neue Designs herzustellen oder Designs hier zuständig vorgeschlagen werden oder einfach nur Produktvertrieb machen möchtest.

00:41:56: Und basierend auf dein digitalen Profil kann ein Schieber auf unsere Plattform sich als Nutzer anmelden im Grunde genommen stöbern und schauen, was für ihn in Frage kommt.

00:42:07: Oder auch wenn er selber vielleicht Designer fin ist dann ja das eine Anfrage stellen ob du gewisse Designs auch umsetzen kannst?

00:42:21: Und du hast dich tatsächlich entschieden.

00:42:23: also ich habe es richtig verstanden.

00:42:25: deine erste Förder also deine Auf- deine Gründung Deine Startupgründung war mit finanziellen Fördermitteln vom Bund.

00:42:38: Also die Start-up Welt in Deutschland ist nicht besonders groß, also schon wer ein Start up macht da ist schon ultra krass mutig.

00:42:47: Wenn wir das dann quasi runterbrechen auf die Diaspora, dann werden die potenziellen Fördergeldern noch weniger.

00:42:55: Da haben wir das dem okay bunt oder irgendwelche Migrapreneurship Möglichkeiten, die es dann gibt um Fördergelder zu bekommen.

00:43:09: Dazu wollen wir jetzt das Thema Frauen nochmal ansprechen, dass noch weniger denn den die Möglichkeiten die Frauen bekommen, die Gründen möchten.

00:43:19: aber dann kann man also im Prinzip dich für diesen Weg entschieden oder ist quasi einfach entstanden und passiert?

00:43:28: Und wenn du auf der anderen Seite das Thema Entwicklungszusammenarbeit, also diese traditionellen Entwicklungs- Zusammenarbeit.

00:43:38: Siehst du die Möglichkeit und das ist tatsächlich eine Freigäte, die Edit uns dann auf LinkedIn gepostet hat?

00:43:47: Ist es, siehst du eine Möglichkeit, diese Welten von dem Social Entrepreneurship Migrapreneurship mit der traditionellen Entwicklung zusammen Arbeit irgendwie in Verbindung zu setzen?

00:44:00: Definitiv, definitiv.

00:44:01: Also wofür ich mich jetzt auch so voll bei Kommdurt als auch über meine eigene Tätigkeit bei Tara einsetze ist die Perspektive einzunehmen das Social Entrepreneurship als Vehikel für Entwicklungszusammenarbeit gesehen werden muss.

00:44:17: denn die Kritik unter anderem im Handwerk von von Entwicklungs Zusammenarbeit sehe ich darin dass wir sehr viel mit Methoden arbeiten, verstehen.

00:44:29: Also erstmal natürlich verstehen wollen was die Herausforderungen sind.

00:44:31: wer sind die Menschen betroffen sind also sehr in so einem Projekt Workshop Kontext arbeiten wobei die Menschen die es betrifft nicht in der gleichen Logik denken handeln und ja mitmachen können oder wollen weil das zum einen nicht ihre Perspektive abbildet so überhaupt zu denken also in größeren Konzepten in Wirkungs zielen und langfristig ausgerichtene Handlungsanweisungen, sondern es geht darum wie kann ich wenn ich jetzt mit dir in einem Raum bin?

00:45:09: Und du möchtest Entwicklungszusammenarbeit mit mir zusammen betreiben als ich als Betroffener.

00:45:14: Wie kann ich meine Zeit so nutzen dass sich mein Leben morgen verbessert oder in einer Woche oder spätestens in einem Jahr?

00:45:23: Darüber hinaus will ich gar nicht gucken.

00:45:24: Also mir ist es nicht wichtig, wie es in zehn Jahren geht, sondern ich will wissen, geht's mir nach diesen Austauschen und diesem Projekt mit dir auch nach paar Wochen schon besser?

00:45:34: Oder werden meine Bedürfnisse oder die Bedürftnisse meiner Stadt, meiner Familie auch berücksichtigt im kurzfristigen Sinne?

00:45:42: Und ich finde das ist etwas was in der traditionellen Entwicklungshilfe verlorengeht oder Entwicklungszusammenarbeit und gerade im Thema Social Entrepreneurship eher angegangen wird.

00:45:55: Also da sind viel eher die kurzfristigen und mittelfristigen Perspektiven wichtig, weil es sowohl als Unternehmer für dich persönlich wichtig ist dass das Geschäft läuft aber gleichzeitig die es auch wichtig ist, dass die Perspektive der betroffenen Personen mit eingenommen werden.

00:46:10: Und deswegen glaube ich oder setze mich dafür ein, dass Social Entrepreneurship auch aus der Perspektiv von Diaspora Communities stärker angegangen Remittances.

00:46:23: Das ist so, ich glaube die höchsten Zahlungen, die aus dem EU-Ausland kommen in den globalen Süden sind Remittance.

00:46:30: Also Gelder sozusagen von den Diasporen werden aber häufig in Projekte genutzt oder einmal Investitionen in den Ländern genutzen.

00:46:39: und ich glaube mein Appell wäre dass die Zahlungen vielleicht auch langfristiger gedacht werden.

00:46:50: Ich will keine Konkurrenz aufbauen, aber dass man vielleicht auch über das Thema Impact Investing nachdenkt oder auch Spenden an... Gut, Spenden funktioniert nicht in Unternehmen.

00:47:00: Aber zumindest die Idee übernimmt, dass man Social Entrepreneurship mit den Geldern fördert.

00:47:06: Weil es aus meiner Sicht kurz und mittelfristig wirksamer ist als langfristig angelegte Projekte, die auch wichtig sind gerade auf der Polisiebene.

00:47:17: Das finde ich tatsächlich so bespannend.

00:47:21: eingeladen zufällig zu dieser Präsentation von dem Reformprogramm Zukunft zusammen global gestalten.

00:47:28: Und dort wird geschrieben, dass der Privatsektor mit der Zivilgesellschaft sich besser vernetzen soll in der neuen Überlegung was die Entwicklungspolitik funktionieren soll.

00:47:44: und dann wird es im Prinzip diese nachhaltige Wirtschaftsentwicklung aber lokalen Fokus.

00:47:52: Und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, aber wie wenn du in der aktuellen Fokuss auf die Entwicklungspolitik nicht veränderst?

00:48:00: Das ist im Prinzip dieser Reibungspunkt, den du hier ansprichst.

00:48:05: Ich bin richtig gespannt was du tatsächlich bei uns in Berlin vom sechsten bis achtzenden April herausgitzen kann.

00:48:16: es aus den Teilnehmenden.

00:48:19: für die, die uns gerade sehen oder hören.

00:48:22: Der KabyLand wird eine Serie an Workshops in Berlin anbieten im Diaspora Summit zu diesem konkreten Thema Social Entrepreneurship.

00:48:33: Wie können wir Social Entrepreneureship gleich... vernetzen, vermengen mit der traditionellen Entwicklungspolitik.

00:48:41: Was brauchen wir zu verändern in den aktuellen Konstruktungen?

00:48:46: In dem wir leben?

00:48:48: und das ist richtig cool dass wir das dann schon mal hier angedisert haben.

00:48:53: Das freue ich mich tatsächlich sehr, dass es tatsächlich unsere Möglichkeit gibt in fünfzig Minuten die wir jetzt gesprochen haben, tatsächlich schon einmal an der Oberfläche ein bisschen anzugratzen.

00:49:06: Wir können tatsächlich ganz viel noch vertiefen, wenn wir in Berlin uns sehen.

00:49:11: Auch an alle die sich noch nicht angemeldet haben.

00:49:15: Gleich komme ich noch dazu zu dem Anmeldemöglichkeiten.

00:49:18: aber bevor ich dazu komme, Schiva!

00:49:20: Ja also ich wollte nur sagen... Ich meine wir haben auch im Jahr two-thousand vierhundzwanzig bei diasporas mit kennengelernt und mich als Mitorganisator zusammen mit Raphael Edith und Arkinola Mohan freut mich sehr, dass die Diaspora Summit auch für Interpreneur von diaspora community ein Plattform bietet wo man vernetzen kann.

00:49:45: Wo man eigene Idee auch noch weitergeben kann und auch noch von einer anderen viel lernen kann.

00:49:52: Und da hier ich weiß es nicht Raphael du hast gesagt man kann immer noch anmelden aber ich denke das Fühlt sich so und ist da am Meldplatz auch nicht, ich weiß nicht wie viel Anmeldung Platz noch gibt.

00:50:07: Aber ich freue mich tatsächlich da auch noch die anderen zu sehen und auch darüber zu reden und auch die Möglichkeit zu geben ein bisschen groß zu platzieren.

00:50:19: Ich habe auch Freude das mitzuteilen dass wir auch noch die Möglichkeit haben, genauso wie Pionzwanzig auch bei Bundestag und auch beim BMZ dabei zu sein.

00:50:32: Also ich mit der Klasse, dass du hier angeteasert hast und das weitere Themen da in Berlin bereit ist, den anderen zu teilen.

00:50:46: Danke!

00:50:47: Bevor ich zu meiner Abschlussfrage komme, genau das was da Shiva gesagt hat.

00:50:54: Wir haben unsere Homepage diasporasammid.org.

00:50:59: Dort könnt ihr euch anmelden, registrieren.

00:51:02: Es gibt einige Plätze.

00:51:04: die gibt es nicht viel In einer Woche treffe.

00:51:12: Leider kann der Schieber nicht dabei sein.

00:51:13: Dafür wird Mohan mit mir moderieren, die Frau Dr.

00:51:17: Veronica Stritt-Madahaubold.

00:51:20: Da werden wir tatsächlich über die Diaspora und das Selbstverständnis von Eigenverständnissen sprechen.

00:51:27: Ich freue mich riesig auf diesen Podcast.

00:51:30: Und es ist im Prinzip nochmal die Reise, auf den wir uns bewegen.

00:51:37: Es beginnt heute mit diesem Warmup-Gespräch.

00:51:44: Und dann ist tatsächlich drei Tage Berlin intensiv am sechzehnten Nachmittag, im Bundestag an siebzehnte in BMC und mit unserem ersten Tag von der Aspor Summit.

00:51:56: und am achtzehnten den großen Samstag, da sind wir den ganzen Tag im Netzwerken an Ideen, Austauschen und Aktionen entwickeln beispielsweise für das Thema von Kabilan.

00:52:09: Das ganze Thema Social Entrepreneurship, dass das Thema Social entrepreneurship diesmal vertreten ist, ist dir auch teilweise zu verdanken, Kabila.

00:52:18: Du warst letztes Mal da und hast tatsächlich uns beeindruckt Und dass man sagt, das System muss rein.

00:52:25: Das muss vernetzt werden und unterstützt werden weil wir sehen, dass die öffentliche Gelder weniger werden.

00:52:33: Müssen wir andere neue Wege finden?

00:52:35: Wie wird tatsächlich... Die Welt funktioniert immer noch mit Finanzmitteln aber wie wird tatsächlich Circularity, wie wird nachhaltigkeitlich Perspektivwechsel in das Spiel bringen und uns zu empowern, große Bewegungen anzustoßen.

00:52:57: Und in diesem Sinne meine letzte Frage an dich die stelle ich auch gerne an meinem Podcast Gäste, die mit mir sprechen wenn du in zehn Jahren ... in fünf Jahren zurückblickst.

00:53:11: Wir haben gerade gesprochen, dass die Leute nicht langfristig denken können... ...in den Projekten was total richtig ist.

00:53:18: Das ist immer so eine typische Kopfsache langfristige und so aber... Aber dennoch!

00:53:24: Was möchtest du aufgebaut haben wenn du Rückblicken betrachtest?

00:53:30: Oder was würdest es du in einiger Zeit jemand sagen heute jemand sagen wollen der sich auf diesen Weg vom Social Entrepreneurship auf den Weg macht.

00:53:40: Was würdest du so einen Mensch sagen, hey guck mal ich habe das geschafft und meine Botschaft an dich wäre?

00:53:51: Ich glaube meiner persönliche Botschaft

00:53:53: am

00:53:55: Menschen aus verschiedenen Diaspora in Deutschland wäre sie deine persönliche Kindheit oder deine Erlebnisse auch als Mensch mit Migrationshintergrund als Stärke und nutzt diese Stärke im Kontext von Social Entrepreneurship, bau etwas auf was aus deinen Stärken besteht die du mit deiner Erfahrung aufgebaut hast um ja Unternehmertum in dem Land wo deine Eltern oder du herkommst zu stärken.

00:54:27: Und dabei aber auch dein eigenes Brotmütze verdienen.

00:54:33: Vielen lieben Dank Gawilan für deine Worte.

00:54:36: Danke Shiva dass Du mitgemacht hast.

00:54:40: Und wie gesagt, an alle interessierten Anmeldungen über diasporasammit.org, dann könnt ihr euch anmelden.

00:54:48: Ein, zwei, drei Tage Berlin so wie ihr das dann organisieren könnt.

00:54:53: Wir würden uns freuen viele Personen zu sehen und mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen.

00:54:59: Wie gesagt der Kabilan wird dabei sein Mit einem Workshop und intensive Austauschmöglichkeiten.

00:55:07: Vielen Dank an alle.

00:55:08: Vielen Dank, dass ich heute dabei war.

00:55:10: Vielen dank, Schieber!

00:55:11: Bis zum nächsten Mal!

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